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persönliche Betrachtungen, Klönsnack, sinniges und unsinniges....was halt mal gesagt werden muss
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......welch eine Kombination. Nun ist das Blickwinkel Kultur-Magazin gut einen Monat im Netz und ich muß erschreckendes feststellen... Die Bremer wie die Stuhrer sind Kultur-Muffel. Nun war ich bei verschiedenen Veranstaltungen dabei und konnte mit eigenen Augen sehen, wie viele an Kasse umgekehrt sind, wenn eine Veranstaltung Geld kostet - auch und das verwundert sehr - ...wenn die Eintrittsgelder für eine soziale Institution oder zur Förderung von Künstlern verwendet werden. Selbst schon 2,00 Euro sind eine Kehrwende wert.
Mir geht dieser Rabatt, Prozent und alles umsonst "Kram" so was von auf den Zeiger.....
Spricht man Leute an, das die ein oder andere interessante Veranstaltung stattfindet, kommt sofort die Frage: "Kostet das was und gibt es was zu Essen und Trinken...natürlich kostenfrei. Erst wenn alle Punkte mit ja beantwortet werden, wird nach dem wo gefragt - Art der Veranstaltung ist dann ziemlich egal - und wenn es ganz schief läuft kommt noch der Kommentar, das ist aber schlecht zu erreichen.
Es ist auf der anderen Seite zwar ganz schön immer wieder bekannte Gesichter zu sehen, hat sowas familiäres...aber so richtig erfüllend ist es nicht.
Bitte Leute wacht auf, springt vom Sofa auf und werdet zum Schweinehundbesieger.... unterstützt "Alle" die das Kultur Programm so abwechslungsreich wie möglich gestalten.... Es steckt enorm viel Arbeit in der Organisation solcher Veranstaltungen, egal wie groß Sie sind.
Selbst bei meinem Online Magazin wird erst gefragt, ob die Einträge umsonst sind..... hallo Leute nicht die Bekanntmachung der Termine kostet was, sondern nur die Werbung als solches in diesem Kultur Magazin (rechte Linkleiste), damit wird sich hoffentlich bald das Blickwinkel Kultur Magazin selbst tragen, bisher wird es von mir gesponsert... (nun so viel zu "tu Gutes und sprich drüber")
in diesem Sinne Stuki
05.07.2008
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Kulturmuffel und Schweinehundbesieger?
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Seite! Ich kann absolut nachvollziehen, wieviel Energie und Selbsterhaltungstrieb nötig sind, solch eine Seite mit Informationen zu füllen und am elektronischen Leben zu erhalten. Das Ganze hat ja auch etwas von einer künstlichen Befruchtung: Was der Zuchtbulle (die Gemeinde) nicht auf die Kette bekommt, muss mit vollem Körpereinsatz (Stuki) künstlich injiziert werden. Da die hiesigen Kulturbeauftragten auch nur mittelmässig liebevoll Ihrer Informationspflicht nachgehen, kann ich nur meinen imaginären Hut vor den Bemühungen der Seiteninhaberin ziehen.
Nun, nachdem ich Frau Stukenborgs Bauch genügend mit Honig eingepinselt habe, habe ich auch das Recht zu meiner ganz persönlichen, wenn auch irrelevanten Meinung zu oben genannter Textüberschrift! Ich für meinen Teil halte mich eher für den sogenannten Kulturmuffel, allerdings nicht im klassischen Sinn des Wortes. Ein straffer Lebenszeitplan lässt bei mir leider nur Spielraum für musikalische Darbietungen, da diese nun auch zufälligerweise zu meinen Hobbys gehören. Die grundsätzliche Frage lautet aber doch ersteinmal: Kann man wissen, das man keine Kultur besitzt? Wann hat ein Mensch Kultur, bzw. nach welchen Kriterien weiss er, das er welche hat? Erkennt er sie, wenn er vor Ihr steht? Reicht es zu wissen, das Beethoven zum Schluss fast taub war und vanGogh sich einen Lauschlappen abgeschnippelt hat? Muss man wissen, das die stilistische Epoche des späten Michelangelo doch eher dem Manierismus zuzuordnen ist? Vor gut 15 Jahren konnte man in seinem Bekanntenkreis mächtig auftrumpfen, wenn in den Werbepausen eines Fussballspiels der bekannte Choco- Crossy-Spot (wo alle im Fahrstuhl anfingen zu singen wie die Tenöre!) lief und man sagte:"Also, ich finde es unmöglich was sie dem wunderschönen Stück "La donna é mobile" von Guiseppe Verdi angetan. Einfach ein Skandal!" Nach diesem Ausspruch locker aufstehen und fragen, ob jemand noch ein Bier möchte! Das sitzt!
Aber ist das Kultur? Vielleicht...auf jeden Fall ist das Besuchen von 100 künstlerisch-wertvollen Gemeindeveranstaltungen im Jahr nicht zwingend ein Beweis dafür, das man kulturell mit allen Wassern gewaschen ist. Sieht man sich in seinem viel zu kurzem Dasein dazu gezwungen, bestimmte Veranstaltungen zu besuchen? Nein, bestimmt nicht! Aber geschadet hat es noch keinem und jeder Grund ist Grund genug sich mal vom Fernseher / der Playstation / dem Computer wegzubewegen, sich aufs Fahrrad oder in´s Auto zu setzen und etwas auf sich wirken zu lassen. Wer mit dem vorhandenen Angebot an Veranstaltungen nicht zufrieden ist kann ja mal selbst tätig werden - zum Beispiel mal einen Diavortrag in der Varreler Gutsscheune organisieren mit dem Thema "Wanne-Eickel sehen und sterben", da sieht man mal wie schwierig das ist Leute zu mobilisieren. Nun sind die kulturellen Darbietungen in unserer ländlichen Gefilden nicht immer mit den städtischen Veranstaltungen zu vergleichen - beides hat seine Berechtigung, weil es meistens einen künstlerischen Anspruch hat. Und Kunst hinterfragt man als Ottonormalverbrauchter nunmal nicht! Schliesslich soll man sich doch eher von der Kunst fragen lassen, was man selbst in diesem Leben darstellt! Und was dabei herauskommt, meine Damen und Herren, ist manchmal so trostlos, das sich das aufschreiben nicht lohnt! Daher lautet die Devise: Kampf dem kulturmuffeligen Schweinehund! Es ist zwar nicht alles grosse Kunst was man zu sehen bekommt - aber sind wir mal ganz ehrlich: Nicht alles, was wir zu sagen haben ist es wert, gedruckt zu werden (und damit stelle ich mich und diesen Artikel an die vorderste Front).
Mein Nachbar übrigens argumentiert zu dem diesem Thema ganz lapidar: "Die einzige Kultur, die in mein Haus kommt, ist linksdrehender Bananenjoghurt" So kann man sein Gewissen auch beruhigen...
Manuel - Drummer von "Cato" 18.09.2008
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....könnt Ihr Euch vorstellen, das es Angestellte gibt - die Ihrem Arbeitgeber 1 Monatsgehalt zahlen, damit sie 1 x im Werbespot singen dürfen..... Aktuelles Beispiel - der singende Baumarkt keine Panik, meine BH (Bessere Hälfte) hat es sich auch nicht vorstellen können, dabei ist sie eigentlich immer auf dem laufenden und gut informiert, also lag es diesmal an mir diese Wissenslücke zu schließen - diesen Tag sollte man sich im Kalender rot anstreichen, da es nicht oft der Fall ist. Meine BH schaute mich mit großen Augen ungläubig an (Ihr macht es auch- ich kann es spüren)...Kurz wurde überschlagen welchen Monat wir haben...o.k. es ist der 2. Juni und der 1. April längst vorbei. Zur Sicherheit noch ein tiefer, noch prüfender Blick wie vorher, in meine Augen... Anmerkung ich konnte dem Blick mit meinem Wissensstand locker standhalten .....dann die alles entscheidende Frage....woher weißt du das habe ich heute morgen im Radio gehört....weiterhin der prüfende Blick in meine Augen - dann die Aussage: das ist ja ein starkes Stück, vielleicht sollte ich meine Mitarbeiter auch mal singen lassen... Als dann im Fernsehen der Werbespot kam...blicke ich meiner BH tief in die Augen und meinte nur....das kann ich mir auch nicht vorstellen...... Meine BH wieder.....wovon redest du....kannst du nicht in zusammenhängenden Sätzen sprechen....typisch von dir...also was kann du dir nicht vorstellen - ich: na das mit den Monatsgehältern bei den singenden Baumarkt-Mitarbeitern. Er. wieso... und dann ich: na weil es nicht stimmt...... Das war vor 3 Tagen (heute ist der 05.06...) und bei meiner BH herrscht immer noch Fassungs- und Sprachlosigkeit, bei dem Gedanken einer "Ente" aufgesessen zu sein.
Ich fühl mich gut...... Eure Stuki
03.06.2008
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